T Shirt Maker | Shirtcreator24
T Shirt Maker

T Shirt Maker

T Shirt MakerT-Shirt Maker oder Creator? Beides ist natürlich richtig, denn mit jeden der Shirt Tools, Aplikationen, welches meistens auf Flash oder Flex basiert, lassen sich Textilien selber gestalten. Wer nun denkt; Locker, baue ich mir mal eben selbst, wird schnell an seine Grenzen stoßen.

Es sei den man verfügt über ausreichende Kenntnisse was hochdynamischem Flash angeht bzw. über das nötige Kapital. Wer über keine der genannten Ressourcen verfügt, greift einfach auf den TShirt Maker von Shirtcreator24 zu und erstellt sich damit seine individuellen Bekleidungsstücke.

Die Auswahl ist groß an Kleidung sowie Motiven. Übrigens, die Wurzeln des Textildrucks liegen in Europa bzw. im damaligen Mittelalter. Dort wurden Stoffe mittels selbst geschnitzten Holzstempeln veredelt oder bedruckt (war also nicht so leicht wie heute; Ich mach mal den Maker an und so….).

Reserveverfahren oder Batik

Zurück zu den Menschen ins Mittelalter und den Holzstempeln. Der Druck wurde mittels Reserveverfahren realisiert. Dabei wurde vor der eigentlichen Färbung (heute Textildruck) eine Druckpaste auf den Stoff aufgetragen, was vor der Einwirkung der Farbstoffe weitestgehend schützte…. oder schützen sollte. Vergleichen kann man dieses Verfahren mit der Batik oder auch Blaudruck, welcher in weiten Teilen des damaligen Europas verbreitet war.

In Japan hingegen wurde der Schablonendruck favorisiert. Diese Druckart hielt sich eisern bis in das 20. Jahrhundert. In Europa hingegen ging die Entwicklung fröhlich weiter, denn im 19. Jahrhundert begann die Industrialisierung des als heute bekannten T-Shirt Druck oder damals, Zeugdruck.

Gutenberg und der Buch-Druck

Back to the roots, also ins Mittelalter. Die ältesten uns bekannten Textildrucke sind im 14. Jahrhundert angesiedelt und schlagen sogar Gutenberg. Wer ist Gutenberg? Der Erfinder des Buchdrucks…. bewegliche Letter und so… Klingels? Wenn nicht, macht nichts. Es sei den Du bist Geschichtsinteressiert? Das ganze fällt übrigens in die Kategorie Modeldruck.

 

Modeldruck im Mittelalter

Wie funktionierte der Modeldruck? Man nehme etwas Buchsbaumholz oder Birnbaumholz, schnitze daraus eine Model und los gehts. Wobei der Spaß sich dabei Grenzen hält, denn wirkliche Details sind damit nicht möglich. Geändert hat sich das erst, als man anfing ein Messingblech einzusetzen, was die Kanten des Drucks wiedergab.

Dieses Verfahren wurde dann im 19. Jahrhundert streckenweise mechanisiert (Stichwort ist: Perrotine). Klar soweit? Wer mehr Details braucht; google ist Dein Freund (gehe ich jedenfalls von aus…manchmal).

Rouleauxdruck oder Walzendruck

So, nach der der kurzen Zusammenfassung zum Thema Modeldruck, befinden wir uns nun beim Rouleauxdruck. Quasi dem technologischen Durchbruch, Mechanisierung. Rotationstiefdruckmaschine? Genau. Auch bekannt als Walzendruck….. oder Walz Druck Maker…….

Das Motiv wurde dabei ein einen Metallzylinder eingraviert oder geäzt, das Teil (Zylinder) dann eingefärbt und schon konnte man Drucken. Okay ein paar Details fehlen noch, ist für uns aber im Moment nicht so wichtig. Denn eigentliches Thema ist ja immer noch der TShirt Maker.

Spritzdruck-Technik

Was kam dann? Richtig, der Spritzdruck. Cooles Wort oder? Bedeutet aber nichts anderes als eine frühe Art des Airbrush. Durch offene Schablonen wurde das Motiv auf das Textil gespritzt. Damit waren erstmals feine Übergänge möglich. Je größer der Abstand mit der Spritzpistole, desto feiner der Übergang. Das ganze war aber keine wirkliche Drucktechnik und geriet schnell in Vergessenheit.

Textilsiebdruck in den USA

Als nächste Neuerung wurde der Textilsiebdruck gefeiert. Das ganze entstand in den USA am Ende des 19. Jahrhunderts. Ähnlich wie beim heutigen Siebdruck, wird Farbe durch einen Sieb gepresst wobei daraus dann das Motiv auf dem Shirt entsteht. Später folgte dann der Industrialisierte Textildruck in den USA. Dabei spielte der erste Weltkrieg eine entscheidene Rolle.

Vor dem Krieg importierten die USA weitgehend Textilien aus Europa, was aber in den Kriegsjahren kaum noch möglich war. Also machten sich die USA ran, und zogen die Sache richtig auf. Denn anders als die Europäer, machten die Amis daraus Massenware. Wer also noch kein T-Shirt mit Druck hatte, wurde spätestens jetzt versorgt. Rouleauxdruckmaschine hieß das Zauberwort.

Zwischen 1926 und 1929 verstanden dann auch die Europäer, dass sich damit gutes Geld verdienen läßt und übernahmen die Technologie der USA (Angemerkt sei dabei, dass bei der Entwicklung dieser Technologie, welche in den USA begann, Deutsche und Schweitzer Anteil hatten).

Der Siebdruck hält Einzug in Europa

Ja, und nach dem Börsencrash von 1929 ging das ganze dann Bergab. Extrem betroffen davon war die Rouleauxdruckindustrie. Profitieren konnte davon nun der eigentliche Siebdruck. Denn dieser war wesentlich wirtschaftlicher und ermöglichte vielfältige Farbstellungen und Muster.